27-01-2011 Take off nach Dallas

Der erste Teil meiner Stipendienreise wird mich für eine gute Woche nach Dallas führen. Wie von meinem GFFC – Kollegen Dr. Alex Sikorski empfohlen, werde ich bei Brian DeYoe, den viele GFFC Mitglieder schon von wiederholten Vorträgen beim Jahreskongreß der GFFC in München kennen.

Um 5:30 ging es mit dem Zug nach Frankfurt. Mit der Bahn dirkt in den Flughafen fahren – sehr praktisch. Da ich online bereits bei Lufthansa eingecheckt hatte, mußte ich nur noch mein Gepäck aufgeben.

Noch kurz Zeit also für einen Kaffee und die Wahl der Bordlektüre. Endlich mal Zeit für die “Zeit”.

Dann Boarding LH 438 – Direktflug von Frankfurt nach Dallas/Fort Worth. Als begeisterter Hobbyfotograf hatte ich natürlich einen Fensterplatz gebucht. Eine kleine Auswahl der aus dem Flugzeugfenster enstandenen Aufnahmen ist bei Flickr zu sehen.

Bei 11 Stunden Flugzeit blieb aber auch noch Zeit um die Zusammenfassung und Schlüsselwörter für einen letzte Woche fertiggestellten Artikel über meine Erfahrungen im American Football aus sporttraumatologischer Sicht für die Kongressausgabe der Zeitschrift “Sportorthopädie – Sporttraumatologie” zu schreiben.

Die Gesellschaft für orthopädisch-traumatologische Sportmedizin (GOTS) hat “American Football – made in Germany” zu einem Schwerpunktthema des diesjährigen Jahresmeetings in München Großhadern am 17.-18. Juni 2011 gemacht. Als Verbandsarzt des American Football Verbandes Deutschland (AFVD) und Teamarzt unserer Herren Nationalmannschaft freut mich das ganz besonders.

Um 14:oo Uhr Ortszeit Landung in Dallas/Fort Worth International Airport. Brian DeYoe steht nach Absolvieren der Einreiseprozedur in “Scrubs” am Ausgang der Zollabfertigung um mich abzuholen. Toller Service.

Entgegen meinen Befürchtungen und Brians Ankündigungen ist es in Dallas sonnig bei etwa 15° Celsius. Diese Schönwetterperoide soll aber nur bis Dienstag halten. Dann soll aus Kanada kommend ein “winterstorm” über Dallas hinwegfegen. Lassen wir uns überraschen.

Nach kurzem Zwischenstop im Hotel lerne ich Brians Familie bei einem gemeinsamen Dinner in einer typisch amerikanischen Sportsbar kennen. Zeit den organisatorischen und zeitlichen Ablauf meiner Hospitation zu besprechen.

Um 20:30 Ortszeit zieht mich der Jetlag dann in Richtung Hotel und Bett.

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