10 Jahre Podologie – Ausbildung in Würzburg

Die Würzburger Berufsfachschule mit staatlicher Anerkennung bildet seit nunmehr 10 Jahren Podologinnen und Podologen aus. Ein Grund zum Feiern.

Anlässlich dieses Jubiläums hatte mich die Würzburger Podologieschule unter Leitung von Frau Jana Pößnecker am 12. November 2011 zu ihrer Festveranstaltung als Referenten in ihr Fortbildungszentrum eingeladen.

„1. Würzburger Symposium für Podologie – Ein Tag für den Fuß“

Mein Vortrag mit dem Thema „Neueste Operationstechniken am Fuß“ gab dem podologischen Fachpublikum einen Überblick hinsichtlich aktueller fußchirurgischer Operationsmethoden an Vor-, Mittel- und Rückfuß sowie dem Sprunggelenk.

Das operative Vorgehen beispielsweise bei einer Chevron-Operation, einer Lisfranc-Arthrodese oder einer Triple-Arthrodese wurde von mir anhand von „Schritt-für-Schritt“ Fotoserien oder Operations-Videos erläutert.

Dass Kinderfüße keine „kleinen Erwachsenenfüße“ sind, wurde am Beispiel des Knick-Platt-Fußes erläutert. Der Unterschied einer subtalaren
Arthrorise bei Kindern (ein Eingriff von knapp 15 Minuten Dauer und einem Hautschnitt von maximal 2cm) zu einer doch erheblich aufwendigeren Korrektur eines schmerzhaften Knick-Platt-Fußes beim Erwachsenen machte dies deutlich.

Die detaillierten Vorkenntnisse der Podologinnen und Podologen hinsichtlich der Anatomie und Pathologie des Fußes bereiteten mir den
Weg für zwei Stunden „rasante Fahrt“ durch die Welt der zeitgemäßen Fuß- und Sprunggelenkchirurgie.

Vorkenntnisse, die aus einer modernen Berufsausbildung in der Würzburger Berufsfachschule für Podologie resultieren.

Aufbauend auf die Ausbildung zum vorwiegend präventiv tätigen Fußpfleger/in schließt sich die Weiterbildung zum Podologen/in an.
Dabei sind die Unterrichtszeiten an der Würzburger Fachschule so gebündelt, dass auch die Möglichkeit einer berufsbegleitenden Ausbildung besteht. Die
Ausbildung wird nach insgesamt zweieinhalb Jahren mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen.

Podologen/innen sind im Gegensatz zusätzlich zur Prävention auch mit therapeutischen Aufgaben insbesondere am Haut- und Nagelorgan vertraut. Sie stehen Patienten auch beratend hinsichtlich podologischer Hilfs- und Pflegemittel zur Seite.

Podologen/innen sind aus modernen Netzwerken zur Versorgung des diabetischen Fußsyndroms, zu denen auch Hausärzte, Chirurgen, Orthopäden,
Orthopädietechniker, Internisten, Dermatologen und Radiologen zählen, nicht mehr wegzudenken.

Auf die Homepage der Berufsfachschule gelangen Sie durch einen Mausklick auf das Logo zu Beginn des Artikels.

 

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